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 Gro├če Iran-Rundreise

Gro├če Iran-Rundreise 3 Wochen: Fasziniert von der persischen Kultur waren nicht nur die Reisenden von Herodot bis Marco Polo, sondern auch die Eroberer des Landes, von Alexander dem Gro├čen ├╝ber die muslimischen Araber bis hin zu Timur Lenk und den Osmanen. Stets ├╝bernahmen sie die Errungenschaften ...

» Gro├če Iran-Rundreise «
Reise-Nr. 1039

... und Kultur des persischen Volkes. Bei dieser Reise durch diese uralte Kulturlandschaft erleben wir auch die verschiedenen V├Âlker und Nomaden, die dieses Land bis heute pr├Ągen. Wir besuchen die Ruinen des Reiches von Elam, die Palastbauten und Gr├Ąber um Shiraz und fahren durch grandiose Landschaften wie das Zagrosgebirge. Auch die beeindruckende W├╝stenlandschaft zieht uns in ihren Bann. Wir besuchen historische Karawanenst├Ądte an der Alten Seidenstra├če wie Isfahan, Yazd und Shiraz mit ihren gewaltigen Moscheen und lebendigen Basaren.

H├Âhepunkte der Reise in den Iran

Teheran, moderne Metropole am Elbursgebirge. Armenische Thadd├Ąuskirche. Shiraz, Stadt der Rosen und der Dichter. Persepolis, Zeugnis einer einzigartigen Kultur. ├ťbernachtung bei den Kaschgai Nomaden. Yazd, W├╝sten-und Feuerstadt an der alten Seidenstra├če. Isfahan, Juwel des alten Persiens. Auf den Spuren Alexanders des Gro├čen. Beeindruckende Reliefs der gro├čen persischen Herrscher.

Die Reiseroute

» Der Reiseverlauf «
Der Reiseverlauf

Ihr Reiseerlebnis im Detail

  • 1. Tag: Flug nach Teheran
    Linienflug nach Teheran im Iran. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.
  • 2. Tag: Teheran
    Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit f├╝r Teheran die moderne Hauptstadt des Irans. Am Azadiplatz mit seinem wei├čen Shahjadturm, dem Wahrzeichen des modernen Teheran vorbei, kommen wir durch den alten Teil der Stadt zum Golestan-Palast (So geschlossen), bis 1979 Sitz des Schahs von Persien. Wir besichtigen die Palastanlage sowie den Thronsaal. Anschlie├čend f├╝hrt die Fahrt zum Nationalmuseum (Mo geschlossen). Es zeigt eine gro├če Sammlung von Funden aus allen Epochen der iranischen Geschichte. Am alten und neuen Parlamentsgeb├Ąude vorbei liegt gleich in der N├Ąhe die Sepah Salar-Moschee mit ihren acht Minaretten. Nach unserer Mittagspause folgt der wohl eindrucksvollste Programmpunkt der Stadtrundfahrt: Besichtigung der in einer Bank, gegen├╝ber der Deutschen Botschaft, verwahrten Kronjuwelen (ge├Âffnet Sa-Di). Im Norden, in den h├Âher liegenden und vornehmeren Wohngebieten der Stadt, befindet sich der Shadabad-Palast (Mo geschlossen), der Wohnsitz des letzten Shahs. Nach der Besichtigung des so genannten Wei├čen Palastes spazieren wir durch die Parkanlage. Aufgrund der sehr unterschiedlichen ├ľffnungszeiten k├Ânnen nicht alle Programmpunkte bei jedem Besuch bedient werden.
  • 3. Tag: Teheran - Zanjan
    Wir fahren nach Qazvin, wo wir das letzte der ehemals acht Stadttore (Teheran-Tor) aus qadjarischer Zeit und das Grabmal des Imamzadeh Hossein, Sohn des achten Imam, besichtigen. Weiter f├╝hrt die Fahrt durch das Weinanbaugebiet von Takhestan, durch Gebirgslandschaften und fruchtbare T├Ąler in die Provinz Zanjan. In Sulthaneye besuchen wir das gewaltige Mausoleum des Mongolen Ilkhan Oltschaitu. Es ist das letzte erhaltene Zeugnis des fast 300j├Ąhrigen mongolischen Zwischenspiels der Ilkhane-Herrscher, Nachfahren des legend├Ąren Dschingis Khan im Iran. Anschlie├čend f├╝hrt die Fahrt weiter zur ber├╝hmten Messerstadt Zanjan, wo Messer in allen Gr├Â├čen sowie filigrane Gold- und Silberarbeiten angeboten werden.
  • 4. Tag: Ausflug zum Tacht-e Suleiman
    Durch eine faszinierend sch├Âne Landschaft kommen wir zu der historischen Feuertempelanlage, deren Name ÔÇ×Thron des SalomonÔÇť bedeutet. Sie liegt auf einem Kalksinterplateau in 2.200 m H├Âhe und ist von 3.300 m hohen Gebirgsz├╝gen umgeben. Tacht-i Suleiman nimmt als wichtigstes Grabungsgel├Ąnde des Deutschen Arch├Ąologischen Instituts im Iran einen besonderen Platz ein. Im Zentrum der immer noch imposanten Bauruinen befindet sich ein 21┬░C warmer Quellsee. Besichtigung der Anlage und Mittagsaufenthalt mit kleinen Wanderungen. Am Abend gibt es ein traditionelles Essen in einer ehemaligen Karawanserei.
  • 5. Tag: Zanjan - T├Ąbris
    Nach dem Fr├╝hst├╝ck spazieren wir durch die Stadt zum traditionellen Waschhaus, in dem sich heute ein ethnologisches Museum befindet. Danach stehen die Frauenmoschee und die Freitagsmoschee auf unserem Programm. Wir fahren weiter in die Provinz Ost-Aserbaidschan nach T├Ąbris, die alte Hauptstadt der Ilchane. Als erstes besuchen wir einen der sehenswertesten Basare des Irans. Wir haben Zeit zum Schlendern durch die ausgedehnten Gew├Âlbeg├Ąnge, Hofanlagen, Teeh├Ąuser und Restaurants. Die Stadt T├Ąbris liegt in Ost-Aserbaidschan auf 1.340 m H├Âhe am Nordrand des Vulkans Sahand. Sehenswert ist die 1465 fertiggestellte Blaue Moschee. Diese f├╝r persische Verh├Ąltnisse seltene, vollkommen ├╝berdachte Kuppelanlage, ist ein Meisterwerk des Architekturdekors. Anschlie├čend besuchen wir das Aserbaidschanische Museum mit einer sehr umfangreichen Sammlung von Exponaten aus ach├Ąmenidischer und sassanidischer Zeit sowie islamischer Kunst. Wir ├╝bernachten am Campingplatz.
  • 6. Tag: Ausflug zur Thadd├Ąuskirche (Qareh Kelisa)
    Ein ganzt├Ągiger Ausflug bringt uns durch die beeindruckende Bergwelt Westaserbaidschans zur armenischen Thadd├Ąuskirche, die auch schwarze Kirche genannt wird (UNESCO-Weltkulturerbe) und zu den ├Ąltesten Sakralbauten der Christenheit z├Ąhlt.
  • 7. Tag: T├Ąbris - Sanandaj
    Wir fahren durch eine raue Berglandschaft nach Sanandaj. In Sanandaj besuchen wir eine interessante sunnitische Moschee.
  • 8. Tag: Sanandaj - Hamadan
    Heutiges Etappenziel ist Hamadan am Fu├če des 3.600 m hohen Alvand-Gebirges. In der einst m├Ąchtigen medischen Hauptstadt Ekbatana soll Alexander der Gro├če nach dem Fall des persischen Reiches die eroberten Sch├Ątze eingelagert haben. Wir besuchen das Grabmal des ber├╝hmten Mediziners und Philosophen Avicenna (980-1037) sowie das von Legenden umrankte j├╝dische Grabmal von Esther und Mardochai (nur von au├čen, da meist geschlossen). Nachmittags haben Sie in der Freizeit die M├Âglichkeit zum Besuch des Basars.
  • 9. Tag: Hamadan - Kermanshah
    Unsere Reise f├╝hrt weiter Richtung S├╝den. ├ťber den 2.000 m hohen Shan-Pass, der altpersischen K├Ânigsstra├če folgend ├╝ber Kangavar halten wir beim ;Historischen Monument von KangavarÔÇś. Lange hielt man das Heiligtum f├╝r einen Tempel der G├Âttin Anahita. Eine genaue Datierung und Zuordnung der Anlage ist bisher allerdings nicht m├Âglich. Danach erreichen wir Bisotun. Hier, wo am Fu├če eines hohen Felsens eine Quelle entspringt, hat der Perserk├Ânig Darius der Gro├če 520 v. Chr. nach seinem Sieg ├╝ber den Meder Gaumata ein gro├čes Relief mit dreisprachigem Keilschrifttext einmei├čeln lassen. Weiter geht es in die ├╝ber 1.600 m hoch gelegene, nahe Stadt Kermanshah (Bakhtaran). Die Stadt ist das Zentrum der iranischen Kurden. Nach der Mittagspause fahren wir zum arch├Ąologischen Feld Taq-e Bostan: Besichtigung der dort aus dem Felsen gehauenen Reliefs mit Darstellung des altiranischen Gottes Mithras sowie sassanidischer K├Ânige. Eindrucksvoll ist vor allem das Reiterstandbild von Chosrau II. (591 - 628), umgeben von Darstellungen einer Wildschwein- und Hirschjagd. Am Nachmittag besteht die M├Âglichkeit zum Besuch des gro├čen Basars von Kermanshah.
  • 10. Tag: Kermanshah - Shushtar
    Wir reisen weiter durch die hoch gelegene Region Kurdistan in Richtung Pol-e Dokhtar. Auf landschaftlich eindrucksvoller Route wird in einer S├╝dostachse das Zagrosgebirge ├╝berquert. 1.500 m tiefer wird es wieder deutlich w├Ąrmer. Unterwegs halten wir bei einem rund 250 Jahre alten Friedhof mit beeindruckenden Gedenksteinen und bei Pol-e Dokhtar sehen wir die Ruinen einer einst gewaltigen Steinbr├╝cke ├╝ber den Fluss Kaschkan. Die Br├╝cke wurde einst unter dem Sassanidenherrscher Shahpur I. (241 - 272) von r├Âmischen Kriegsgefangenen erbaut. Nun nimmt der Verkehr wieder deutlich zu. Langsam arbeiten wir uns ├╝ber Serpentinenstra├čen aus den Ausl├Ąufern des Zagrosgebirges heraus. Bei Dezful treten wir nun in die nordmesopotamische Tiefebene ein - ein immer wieder beeindruckendes Bild. Weiter geht es zur sehenswerten Stadt Shushtar am Karun-Fluss.
  • 11. Tag: Shushtar - Behbahan
    Shushtar bestand bereits in elamischer Zeit als Siedlung und zeichnet sich durch die bis in ach├Ąmenidische Zeit zur├╝ckgehenden Bew├Ąsserungssysteme aus. Nach dem Sieg des sassanidischen K├Ânigs Shapur I. ├╝ber Kaiser Valerian im Jahre 260 n. Chr. wurden hier Br├╝cken und Staud├Ąmme unter Einsatz der r├Âmischen Kriegsgefangenen errichtet. Diese Anlagen funktionieren noch heute und sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Dann geht es weiter durch die Region von Susiana, den geschichtstr├Ąchtigsten Boden im alten Persien, zum Zikkurat von Tschogha Zanbil. Dieser aus der Bl├╝tezeit unter K├Ânig Untash-Napirisha (1275 - 1240 v. Chr.) stammende Tempelturm ist weit besser erhalten als ├Ąhnliche Bauten im Irak. Wir besuchen die nahe gelegene, ehemalige Palastanlage. Unter ihren Grundmauern wurden bei arch├Ąologischen Untersuchungen Grabanlagen gefunden. Nun fahren wir nach Susa, der ehemalige Hauptstadt von Elam. Zun├Ąchst besuchen wir das Grabmal des aus dem Alten Testament verehrten Propheten Daniel, das heute eine Moscheeanlage ist. Von dort steigen wir hoch zum Burgberg von Susa. Die Hauptstadt des Reiches Elam wurde durch den assyrischen K├Ânig Assurbanipal 640 v. Chr. zerst├Ârt. Auf den Ruinen lie├č Darius der Gro├če nach seiner Machtergreifung 520 v. Chr. eine Palastanlage mit gewaltiger Audienzhalle (Apadana) errichten. Leider sind nur noch Bruchst├╝cke davon erhalten. Weiter f├╝hrt uns die Fahrt durch die fruchtbare Ebene Chuzestan. Hier ist durch gro├če landwirtschaftliche Anbaufl├Ąchen und reiche Erd├Âlfunde eine wahre Goldprovinz f├╝r den Iran entstanden. Von weitem schon zeigen Pipelines und ├ľlraffinieren die Stadt Ahwaz an. Die Stadt am Ufer des Flusses Karum ist Mittelpunkt von Handel und Verkehr in dieser - durch die N├Ąhe zum Persischen Golf - deutlich w├Ąrmeren Region. Nach der ├ťberquerung des Maruntales, das ebenfalls durch Bew├Ąsserung landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, erreichen wir bei Behbahan ein weiteres gro├čes Erd├Âlzentrum, das bereits 1938 erschlossen worden ist.
  • 12. Tag: Behbahan - Shiraz
    Die sich nun anschlie├čende trockene Region um Do Gonbadan und Nurabad besticht durch ihre urspr├╝ngliche Sch├Ânheit. An einst wichtigen Handelsstra├čen der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld von Bishapur, wo wir die an einem Flusslauf in die Felsen gehauenen Reliefs besichtigen. Bedeutend ist vor allem das Relief von Schahpur I. (242 - 271), der sich r├╝hmte, gleich drei r├Âmische Kaiser besiegt zu haben. Danach gehen wir zum gegen├╝berliegenden Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Bishapur. Die Ruinen der alten Palastanlage beeindrucken noch heute. Im so genannten Tiefentempel wurde vermutlich die Wasser- und Fruchtbarkeitsg├Âttin Anahita verehrt. Anschlie├čend geht es weiter nach Shiraz.
  • 13. Tag: Shiraz
    In Shiraz lebten die ber├╝hmten Dichter Saadi und Hafis und schufen durch ihre Werke eine Atmosph├Ąre der Sch├Ânheit und Romantik. F├╝r jeden Besucher von Shiraz ist es daher ein Muss, die sehr sch├Ânen Grabm├Ąler von Hafis (1320-1389) und Saadi, den zwei ber├╝hmtesten Dichtern Persiens, zu besuchen. Anschlie├čend flanieren wir durch den Persischen Garten Bagh-e Eram, der bis in die Zeit der Seldschuken zur├╝ckreicht. Der Eram-Garten z├Ąhlt wegen seiner Sch├Ânheit, der Gr├Â├če und seines Alters zu den bekanntesten G├Ąrten Persiens und geh├Ârt zum UNESCO Weltkulturerbe. Von dort fahren wir zur alten Basarzone. In der anschlie├čenden Freizeit bietet sich die M├Âglichkeit zu einem Bummel durch den nahen Vakil-Basar und die teilweise restaurierte Zand-Zitadelle. Zum Abendessen gehen wir in ein traditionelles Restaurant am Basar.
  • 14. Tag: Shiraz - Persepolis
    Vorbei am fr├╝heren n├Ârdlichen Eingang zur Stadt, dem Korantor, fahren wir ├╝ber die Hochebene von Marvdascht nach Persepolis. Mit dem Bau des religi├Âsen Zentrums der Ach├Ąmeniden wurde bereits 520 v. Chr. unter Darius dem Gro├čen begonnen. Durch das von seinem Sohn Xerxes I. erbaute ÔÇ×Tor aller L├ĄnderÔÇť steigen wir hoch zum Grab von Artaxerxes II. (404-358 v. Chr.). Von hier ergibt sich ein guter Blick ├╝ber die gesamte Anlage, die 330 v. Chr. von Alexander dem Gro├čen durch einen Brand zerst├Ârt wurde. Wir gehen hinunter zum 100-S├Ąulensaal. Nach einer kurzen Pause am Museum geht es zur weltber├╝hmten Reliefwand an der Apadana, dem Empfangssaal des Darius I. mit seinen gewaltigen S├Ąulenbasen. Nach den Pal├Ąsten von Darius des Gro├čen und Xerxes I. bietet sich noch der Besuch eines in Originalruinen eingebauten Museums an. Nach einer Freizeit fahren wir zum nahe gelegenen Ort Naqsch-e Rostam. Hier befinden sich die Felsengrabkammern der altpersischen Gro├čk├Ânige mit darunter eingelassenen Reliefs aus der sassanidischen Zeit. Mittelpunkt sind zweifelsohne das hoch liegende Grab Darius des Gro├čen sowie der einzige gut erhaltene Feuertempel aus der Zeit der Ach├Ąmeniden. Wir setzen unseren Weg nach Norden fort. An den Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr vorbei kommen wir auf die Hochebene von Pasargade. Hier, wo vermutlich einmal der Perser Kyros der Gro├če 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, lie├č er sich Palastanlagen und sein Grab errichten, das f├╝r die Iraner ein nationales Heiligtum ist. Neben diesem aus gro├čen Kalksteinbl├Âcken erbauten Grabmal sind bei den Palastanlagen noch Reste eines Prunkportals mit dem so genannten Kyrosrelief, Fundamente einer Audienz- und Residenzhalle, Mauerreste eines Feuertempels sowie zyklopische Mauern einer einst gro├čen Festung zu sehen. Wir ├╝bernachten in der N├Ąhe der Ruinen von Persepolis.
  • 15. Tag: Persepolis - Aufenthalt bei den Kaschgai Nomaden
    Zu einem weiteren kulturellen H├Âhepunkt der Reise z├Ąhlt wohl auch unser heutiger Aufenthalt bei den turksprachigen Kaschgai Nomaden. Sie z├Ąhlen neben den Bachtiaren, Afscharen, Jalayers u. a. zu den bedeutendsten Nomaden Irans. Noch immer verlassen sie im Fr├╝hjahr die Winterquartiere und begeben sich mit ihren Herden und Familien auf die Wanderschaft in die h├Âheren Gebirgslagen. Bis zu ihrem Sommerquartier legen sie oft 400 km zur├╝ck. Wir haben die M├Âglichkeit am heutigen Tag einen kleinen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Wir d├╝rften in ihrem Sommerlager mit unserem Rotel ├╝bernachten. Wir werden von ihnen mit einem Nomadenessen verk├Âstigt, trinken das traditionelle Yoghurt-Milch-Getr├Ąnk und erfahren vieles ├╝ber ihr Nomadenleben, wie Butter und K├Ąse hergestellt werden, wie sie ihre Gebrauchsutensilien weben und sticken etc.
  • 16. Tag: Khosrow Shirin - Yazd
    Wir fahren ├╝ber Abarkuh, der Stadt mit ihrer zarathustrischen Vergangenheit, und besuchen den Turm Gonbad-e Ali aus ikhanidischer Zeit, ein Eishaus und das renovierte Aqazadeh Haus mit Windt├╝rmen. Nun kommen wir in die im zentralen Hochland gelegene Provinz Yazd. Durch den w├╝sten├Ąhnlichen Charakter ist die 130.000 qkm gro├če Provinz mit nur 1 Millionen Einwohner d├╝nn besiedelt. Sie liegt im W├╝steng├╝rtel der gro├čen Salzw├╝ste Kavir und der W├╝ste Lut. Durch Qanate und Pumpanlagen wird die Wasserversorgung in den Oasen gew├Ąhrleistet. Die auf 1.200 m hoch gelegene Stadt Yazd ist das Zentrum der Brokatherstellung. Die Stadt war ein bedeutender Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege. Davon zeugen heute noch ihre herausragenden Sehensw├╝rdigkeiten. Yazd ist auch die Stadt der Windt├╝rme und der Feuertempel.
  • 17. Tag: Yazd
    Wir besuchen die bedeutende Jame-Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Allein der mit Ornamenten reich geschm├╝ckte Eingang zeugt vom Reichtum dieser Stadt. Nicht weit entfernt sieht man schon die t├╝rkisfarbene Kuppel des Mausoleums der Rokn-od Din. Weiter geht es zur beeindruckenden Medrese Kamaliyeh. Ebenso bemerkenswert ist das 1038 erbaute Mausoleum der 12 Imame. In der N├Ąhe befindet sich das Gef├Ąngnis des Alexander: Alexander der Gro├če soll hier ach├Ąmenidische Adelige eingekerkert haben. Nach dem Besuch weiterer Moscheen und dem Nakhl Holzger├╝st geht es auf den Basar mit den zahlreichen Kunsthandwerksgesch├Ąften und Juwelieren. Am Nachmittag besuchen wir das zarathustrische Erbe, den Feuertempel und die Schweiget├╝rme am Stadtrand.
  • 18. Tag: Yazd - Isfahan
    Unsere heutige Fahrt f├╝hrt ├╝ber Nain, der von den Sassaniden gegr├╝ndeten Stadt am W├╝stenrand, nach Isfahan. Bekannt ist die Oasenstadt wegen der Teppichherstellung und den Abas, warme mantelartige ├ťberh├Ąnge, die meist aus Kamelhaar gefertigt werden. Wir besuchen die zu den ├Ąltesten Sakralbauten Irans z├Ąhlende Freitagsmoschee aus dem Jahre 960. Nun geht es Richtung Isfahan. Wir halten auf dem Weg in Gavart bei den aus Lehm erbauten Taubent├╝rmen aus safawidischer Zeit. Hier wird von Tausenden von Tauben Guano zur D├╝ngung der Felder produziert. Danach erreichen wir die legend├Ąre Stadt Isfahan.
  • 19. Tag: Isfahan
    Zun├Ąchst besuchen wir das Armenierviertel im Stadtteil Dschulfa mit seiner im Innern wunderbar ausgemalten Erl├Âserkirche (Vank-Kathedrale) sowie dem Museum f├╝r armenische Kunst und Kultur. Danach fahren wir zur Chadschu-Br├╝cke am Zayandeh Rud, die wir - wie die nahe 33-Bogenbr├╝cke - zu Fu├č ├╝berqueren. Auf der Hauptstra├če der Stadt, die als Tschahar Bag einst durch Parkanlagen gef├╝hrt hat, kommen wir zum Palast der 40 S├Ąulen. In einer ├Âffentlichen Audienzhalle aus der Glanzzeit von Isfahan haben sich wunderbare Wandmalereien und eindrucksvolle Bilder aus der Geschichte, die zur Herrschaft der Safawiden im 17. Jahrhundert gef├╝hrt haben, erhalten. Mittagspause machen wir beim Abbasihotel, einer im modernen persischen Stil umgebauten alten Karawanserei. Bei einem Besuch eines gegen├╝berliegenden Teppichgesch├Ąftes haben Sie die M├Âglichkeit zur allgemeinen informativen Einf├╝hrung. Nach der R├╝ckkehr zum K├Ânigsplatz haben Sie am Nachmittag Freizeit am gro├čen Basar mit seinen zahlreichen Gesch├Ąften.
  • 20. Tag: Isfahan - Qom
    Morgens besuchen wir die altehrw├╝rdige Freitagsmoschee im Norden der Stadt. Wir kehren zum gro├čen K├Ânigsplatz zur├╝ck und steigen zur Hohen Pforte (Ali Kapu) auf. Hier bietet sich auf der gro├čen Terrasse ein eindrucksvoller Blick ├╝ber die gesamte Anlage. Dann gehen wir zur Lotfollah-Moschee, die Shah Abbas I. als private Gebetsmoschee gedient hat. Von dort geht es zur gro├čen Blauen Moschee, die jetzt Imammoschee hei├čt. Ihre fast erdr├╝ckende Prachtentfaltung l├Ąsst den einstigen Reichtum von Isfahan erahnen. Unsere Reise f├╝hrt ├╝ber Delijan und einen Ausl├Ąufer des Zagrosgebirges nach Qom.
  • 21. Tag: Qom - Teheran
    Qom ist neben Mesched der bedeutendste Pilgerort und beherbergt die wichtigste theologische Lehranstalt des Landes. Im heiligen Bezirk der gro├čen Moschee befindet sich der Schrein der Fatima Masuma. Der Schrein ist eines der wichtigsten Pilgerziele im Iran. Die Goldene Kuppel ist weithin zu sehen. Die 817 hier verstorbene Fatima Masuma war die Schwester des 8. Imams Reza. Nach dem Verlassen von Qom f├╝hrt uns eine Schnellstra├če bis an den S├╝drand von Teheran. Nahe einem gro├čen Gr├Ąberfeld erhebt sich der gewaltige Grabkomplex f├╝r Imam Ayatollah Khomeini, der 1989 hier begraben wurde. An seinem Mausoleum wird immer noch gebaut. Unsere letzte Nacht verbringen wir in einem Hotel in Teheran.
  • 22. Tag: R├╝ckflug
Flugplan-, Hotel- und Programm├Ąnderungen bleiben ausdr├╝cklich vorbehalten.

» Gro├če Iran-Rundreise: Qom «
Gro├če Iran-Rundreise: eindrucksvoller Blick ├╝ber Qom

Umfangreiche Leistungen inklusive

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zur├╝ck in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran und zur├╝ck in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengeb├╝hren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit dem 34-Sitzer-Allradbus
  • ├ťbernachtung im Rollenden Hotel
  • 2 Hotel-├ťbernachtungen in Teheran im DZ mit HP
  • 2 ├ťbernachtungen in einem W├╝stencamp in der W├╝ste Lut
  • 1 Abendessen bei einer Nomadenfamilie in der W├╝ste Lut
  • 1 Abendessen bei einer Familie in Damghan
  • ROTEL-Fr├╝hst├╝ck und ROTEL-Abendessen
  • Mehrmals Abendessen in landestypischen Lokalen
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • ├ľrtliche F├╝hrer und Begleiter
Im Reisepreis nicht enthalten: Eintrittsgelder. Bei Teilnahme an allen Besichtigungen sollten Sie mit ca. 160,- ÔéČ rechnen. Selbstverst├Ąndlich werden Gruppenpreise, soweit sie einger├Ąumt werden, an Sie weitergegeben.

» Gro├če Iran-Rundreise: eine hochinteressante Reise «
Gro├če Iran-Rundreise: eine Reise durch die Geschichte

Fakultative Programme: 8. Tag Hamadan

M├Âglichkeit zu einer Bootsfahrt durch die mit kilometerlangen Wasserl├Ąufen durchzogene Tropfsteinh├Âhle. Unser Reiseleiter wird Sie vor Ort ├╝ber den Preis informieren.

Weitere Nebenausgaben

Anschlussfl├╝ge, Einreiseerlaubnis T├╝rkei. Reiseuersicherungen. Genaue Informationen erhalten Sie mit dem Rundschreiben, das wir lhnen 4 - 6 Wochen vor Reisebeginn zusenden. Ausgaben pers├Ânlicher Art: Mittagessen, Getr├Ąnke, Souvenirs etc. Trinkgelder: Viele G├Ąste erwarten von uns eine Empfehlung ├╝ber die H├Âhe des Trinkgeldes speziell f├╝r den Reiseleiter bzw. Fahrer. Bei Zufriedenheit mit der Leistung empfehlen wir jeweils etwa 1 - 2 ÔéČ pro Tag zu geben. Bitte ├╝bergeben Sie Trinkgeld immer pers├Ânlich an die Mitarbeiter. Bei Zufriedenheit fallen auch Trinkgelder f├╝r das Hotelpersonal bzw. ├Ârtliche F├╝hrer an.

Hinweise f├╝r die Reise

Einreisebestimmungen und Visumbesorgung: Deutsche, ├ľsterreicher, Schweizer und Niederl├Ąnder ben├Âtigen bei Antritt der Reise einen noch 6 Monate g├╝ltigen Reisepass, der zwei v├Âllig freie Seiten aufweist. Ein Einreisestempel von lsrael darf nicht enthalten sein. F├╝r Iran ist ein Visum erforderlich. Das Iran-Visum wird falls m├Âglich vom Reiseveranstalter uns besorgt. ├ľsterreicher und Niederl├Ąnder ben├Âtigen zudem eine elektronische Einreiseerlaubnis (kostenpflichtig) f├╝r T├╝rkei, welche nach M├Âglichkeit vom Reiseveranstalter eingeholt wird. Entsprechende Unterlagen erhalten Sie etwa 6 - 8 Wochen vor Reisebeginn. G├Ąste mit anderer Staatsangeh├Ârigkeit erhalten vom Reiseveranstalter Auskunft ├╝ber die entsprechenden Einreisebestimmungen und Visumbesorgung.

Gesundheit: Im internaticnalen Reiseverkehr werden vom Iran keine Impfungen gefordert. Grunds├Ątzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio ├╝berpr├╝ft und ggf. aufgefrischt werden. Empfehlenswert ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A. Impfbestimmungen k├Ânnen sich kurzfristig ├Ąndern. Lassen Sie sich am hesten von Ihrem Hausarzt individuell beraten. Seit geraumer Zeit ├╝bernehmen einige Krankenkassen bestimmte Reiseimpfungen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Wichtig: Fotografieren und Filmen. Auf keinen Fall d├╝rfen ├Âffentliche Geb├Ąude, Einrichtungen von Polizei und Milit├Ąr, Kundgebungen oder Demonstrationen irgendwelcher Art gefilmt oder fotografiert werden. Dies gilt auch f├╝r Mobiltelefone.

Fahrzeug: Diese Reise wird mit dem 36-Sitzer-Extra-Bus mit HOTEL-Anh├Ąnger durchgef├╝hrt. Die Mindestteilnehmerzahl Iiegt entsprechend bei 28 Personen.

├ťbernachtungen: Da es im Iran praktisch keine Campingpl├Ątze gibt, befinden sich die ├ťbernachtungspl├Ątze mit dem Rotel ausschlie├člich an Hotels. In Teheran wird im Hotel ├╝bernachtet.

├ľrtliche F├╝hrer: An manchen Orten ist ein ├Ârtlicher F├╝hrer vorgeschrieben. Ihr Reiseleiter begleitet die Gruppe und erg├Ąnzt die Ausf├╝hrungen des F├╝hrers.

Mitnahmeempfehlungen: Zum Anschluss Ihrer Elektroger├Ąte an das Stromnetz ben├Âtigen Sie einen Weltstecker. Die Stromspannung betr├Ągt im Iran 220 V / 50 Hz. Akkus k├Ânnen an einer Steckerleiste am Fahrzeug aufgeladen werden.

Wichtig: Kleidung. Kleidervorschriften im Iran: Im Iran bestimmt der Islam das Alltagsleben und damit die Kleidervorschriften. Auch als Besucher m├╝ssen Sie sich daran halten. Damen m├╝ssen im Iran in der ├ľffentlichkeit Iandes├╝bliche Kleidung tragen: Gro├čes Kopftuch (ca. 90 x 90) aus undurchsichtigem Stoff, nur Iang├Ąrmelige, weite Oberteile, die ├╝ber die H├╝fte reichen, sowie nur weite, Iange R├Âcke, Kleider oder kn├Âchellange weite Hosen. Herren: unbedingt Iange Hosen und lang├Ąrmelige Hemden, auch bei Sandalen stets Socken tragen (die Herren sind genauso wie die Damen an die Kleiderordnung gebunden!). Bis ca. Mitte Mai ist auch mit einigen k├╝hleren Tagen zu rechnen. Beachten Sie dies bitte bei der Kleiderwahl.

Zollbestimmungen Iran: Unbbdingt boachten. Einfuhrverbot besteht f├╝r alkoholhaltige Getr├Ąnke und Speisen, Arzneimittel mit Bet├Ąubungswirkung, nicht deklarierte Devisen, au├čerdem Zeitschriften und Medien die gegen den Iran oder islamische Wertvorstellungen gerichtet sind. Ausfuhrverbot besteht u. a. f├╝r Antiquit├Ąten, verschiedene Kunstgegenst├Ąnde, Gold, Silber und Schmuck. Bei der Ausreise ist die Mitnahme iranischer G├╝ter im Wert von 160,- USS gestattet. Flugreisende d├╝rfen einen Teppich bis 6 qm gro├čen und h├Âchstens 30 Jahre alten Teppich mit sich f├╝hren. Kaviar muss nachweislich mit Devisen erworben worden sein.

Zahlungsmittel: F├╝r den Umtausch vor Ort empfehlen wir Ihnen Euro in bar - am besten in kleinen Scheinen - mitzunehmen. S├Ąmtliche Umtauschbelege sowie Quittungen ├╝ber Devisenzahlungen sollten Sie gut aufbewahren, diese werden bei der Ausreise evtl. kontrolliert. Kreditkarten und Traveller-Schecks k├Ânnen nicht oder nur sehr selten verwendet werden.

Einkauf / Verkaufsveranstaltungen: In lsfahan besteht die M├Âglichkeit zum Besuch eines Teppichgesch├Ąftes. Bitte achten Sie auf Qualit├Ąt und Preis.

Zeitunterschied: Der Unterschied zur Mitteleurop├Ąischen Zeit (MEZ) betr├Ągt im Iran +2,5 Stunden, in der T├╝rkei + 1 Stunde.

Mobiltelefon: Derzeit gibt es Roamingvertr├Ąge mit Anbietern im Iran und der T├╝rkei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Anderungen vorbehalten (Stand: 22.07.16).

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Iran-Rundreise: Isfahan, Glanzpunkte des Safawiden-Reiches

Reisetermine 2019/2020 und Preise pro Person in ÔéČ

ReisezeitPreis
05.04.2019 - 26.04.20192.890,-
26.04.2019 - 17.05.20192.890,-
03.04.2020 - 24.04.20202.890,-
24.04.2020 - 15.05.20202.890,-

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